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Hunde sind seit über 15000 Jahren Gefährten des Menschen. Sie sind die ältesten Haustiere überhaupt, und haben sich im Laufe ihrer Domestikation auf einzigartige Weise an das Leben mit uns angepasst.

Hunde und Menschen gehen in ihrem artübergreifenden “Familienverband” eine enge soziale Beziehung miteinander ein. Die Qualität dieser Beziehung spielt eine wichtige Rolle bei der Erziehung des Hundes, denn Missverständnisse in der Kommunikation zwischen Hund und Mensch können ursächlich an der Entwicklung von störendem Verhalten oder auch echten Verhaltensstörungen beteiligt sein.

In meiner Hundeschule lege ich daher sowohl bei der Grunderziehung für Welpen und erwachsene Hunde als auch bei der Modifikation problematischer Verhaltensweisen großen Wert auf die Beziehungsebene. Selbst wenn das problematische Verhalten scheinbar außerhalb der sozialen Beziehung zum Halter liegt (z.B. Jagen, Ängste/Aggressionen gegen fremde Hunde/Menschen) ist es wichtig, den sozialen Kontext, in dem der Hund lebt, bewusst zu gestalten.


Ein Hund muss sich in seinen menschlichen Familienverband einordnen, und das ist etwas anderes als jene Form von Unterordnung, die durch Verunsicherung und Angst des Hundes vor seinem Menschen geprägt ist. Auch geht es nicht um eine Unterordnung, die auf bloßen Gehorsam reduziert wird.

Einordnung bedeutet, dass der Mensch den Rahmen vorgibt, in dem der Hund agieren kann, in dem ihm sowohl seine Freiheiten zugestanden, als aber auch seine Grenzen deutlich gemacht werden.

Muss der Mensch dabei seinem unwilligen Hund in einem permanenten Kampf seinen Willen aufzwingen und immer “strenger“ werden, läuft grundsätzlich etwas falsch, denn eine gute Mensch-Hund Beziehung führt zu Vertrauen, Respekt und Aufmerksamkeit - der Hund zeigt eine Grundbereitschaft, zu folgen, die nicht erzwungen, sondern gemeinsam erarbeitet wird! Um zu einem guten Team zusammenwachsen zu können, muss nicht nur der Hund, sondern vor allem auch der Mensch lernen - Lernen, seinen Hund zu verstehen und lernen, klar und stressfrei mit ihm zu kommunizieren. Die Motivation des Hundes, sich an seinem Menschen zu orientieren, wird bei diese Form des Hundetrainings gefördert, ebenso wie seine Kontrollierbarkeit in Situationen, wo die Interessen von Mensch und Hund auseinander gehen. Die Kontrollierbarkeit wird dabei vor allem durch Trainieren der Selbstkontrolle des Hundes erreicht.


-Seinem Menschen zu vertrauen und sich an ihm zu orientieren
-Grundgehorsam
-Leinenführigkeit
-Alleinebleiben
-Seine Impulse zu kontrollieren
-Nicht unerwünscht zu jagen
-Mit Frustration umzugehen
-Ängste zu überwinden
-Soziale Kompetenz anderen Hunden gegenüber
-Freundliches und akzeptables Verhalten fremden Menschen gegenüber


In meiner Hundeschule stelle ich mich individuell auf jedes Mensch/Hund-Team ein, denn jeder Mensch und jeder Hund ist anders! Daher können die Maßnahmen, die ich vorschlage, wenn beispielsweise zwei verschiedene Hunde ein ähnliches unerwünschtes Verhalten zeigen, durchaus unterschiedlich sein.

Es ist mir wichtig, nicht einfach nur an einzelnen Symptomen zu arbeiten, sondern das Mensch/Hund Team als Ganzes zu sehen und die Gesamtsituation zu optimieren!

Ich orientiere mich bei der Erziehung und der Verhaltensmodifikation an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Beim Hundetraining lege ich sehr viel Wert auf positive Motivationstechniken und auf das Schaffen einer Orientierungsbasis beim Hund, die es ermöglicht, ohne martialische Methoden oder ein Arsenal an Hilfsmitteln gegebenenfalls einen Interessenskonflikt mit dem Hund zu lösen und unerwünschtes Verhalten abzubrechen.

Bei meiner Arbeit respektiere ich immer die individuellen Grenzen jedes Hundes, denn ein überforderter und gestresster Hund kann nicht lernen.

Für den Hund schmerzhafte Maßnahmen wie Ketten - oder Stachelwürger, Teletakt o.ä. lehne ich grundsätzlich ab.